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  Mozart D-Dur
  Viel Beifall für Philharmonisches Konzert
Mozarts Grazie und Bruckners tiefer Ernst
Seine Töne fügen sich wie glitzernde Perlen aneinander. Der Flötist Michael Faust verzaubert mit der Reinheit und Beseeltheit seines Spiels, mit leicht hingetupften melodischn Girlanden, mit edler Kantilene. Und mit einer bestechenden Virtuosität.
Er kam zum 6. Philharmonischen Konzert ins Konzerthaus und bot Wolfgang Amadeus Mozarts zweites Flötenkonzert in D-Dur KV 314. Auch wenn dem Komponisten die Arbeit leicht von der Hand ging- er schrieb ein bestehendes Oboen-Konzert einfach für einen flötenden Musikliebhaber um - ist es ein Werk voller Grazie und genialem Zuschnitt und Faust brachte diese Souveränität der Erfindung zum Klingen.
Frisch und lebendig ging er den ersten Satz an, blies wundervolle beseelte Linien im Adagio, intonierte schwerelos das kecke Thema des Finales, das Mozart später noch einmal in seiner Oper "Entführung aus dem Serail" aufgrff. Und er überhöhte das Ganze mit brillanten, von Hans-Martin Lonquich erstellten Kadenzen, die hervorragend ins Bild passten und seine instrumentale Meisterschaft unterstrichen.
Der Gastdirigent Uriel Segal begleitete mit den Dortmunder Philharmonikern bewundernswert transparent und delikat und hielt Solist und Orchester in wundervoller Balance.
WR, Dormunder Kultur 16.3.2005


Nach der ... Fanfare von Marco Tutino war Michael Faust in Mozarts 2. Flötenkonzert zu hören: Angenehm ist der Ton des Soloflötisten des WDR-Sinfonieorchesters ... Hübsch gestaltet er die raschen Figuren im ersten Satz, brillant gelingen die Läufe. Getragener, biegsamer Ton auch im Mittelsatz, elegant das Ritornell im abschließenden Rondeau. Auch die kontrastierenden Zwischenspiele gelingen fabig und rund. Die Philharmoniker begleiten hier sehr aufmerksam und präzise.
WAZ, 16.März 2005